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Mittwoch, 25. Januar 2012

Fjodor Dostojewskij: Verbrechen und Strafe (Schuld und Sühne)

Eigentlich unter dem Titel "Schuld und Sühne" bekannt ist dieses wohl bedeutendste Werk des russischen Schriftstellers Dostojewskij. Darin geht es um einen jungen (Ex-)Studenten, der mit der Axt "eine alte Wucherin" auslöscht. Allerdings hat diese Tat dann ein Nachspiel: Der Mörder hadert lange mit sich selbst, bis ihn sein Gewissen und seine Skrupel schließlich zwingen, sich der Gerichtsbarkeit auszuliefern und seine Strafe auf sich zu nehmen.

Ein durchaus interessanter Roman, der vieles über die russische Welt preisgibt. Allerdings ist er auch sehr langatmig und daher wohl nicht jedermanns Sache. Tatsächlich ist die Schwermütigkeit der Hauptperson für meinen Geschmack über 745 Seiten kaum zu ertragen.

Ach ja, eins noch: Lieber Verlag!!! Bitte keine Endnoten mehr bei dicken Wälzern! Dieses ständige nervenaufreibende Blättern! Schonmal was von Fußnoten gehört? Ja? Danke, dann für nächstes Mal!

Fazit: Eigentlich gelungen, aber hätte wirklich auch kürzer sein können.

Fjodor Dostojewskij: Verbrechen und Strafe. Roman. Aus dem Russischen neu übersetzt von Swetlana Geier. Frankfurt am Main: Fischer, 1996. 766 S.

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